Sonstige Gartenbücher

Buchcover von Unkräuter

Bedlan, Gerhard

Unkräuter

Verlag: Oesterreichischer Agrarverlag, Wien
ISBN: 3704021814
Seiten/Umfang: 144 Seiten, 100 Farbtafeln und Illustrationen
Erschienen: 2006
Preisinfo: 29,90 Euro

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Dieses Buch schafft einen guten Überblick der wichtigsten 97 Arten von Unkräutern in Landwirtschaft und Gartenbau. Inhaltlicher Schwerpunkt ist die Zeigerfunktion der Unkräuter sowie ihre Funktion als Zwischenwirt für Krankheitserreger und Schädlinge von Kulturpflanzen. Das Werk richtet sich daher eher als Landwirte. Doch auch Hobbygärtner und Gartenbesitzer erfahren viel. Dazu tragen die Pflanzenporträts der Arten bei, die neben der ausgewachsenen Pflanze auch die Keimpflanzen zeigen. Besonders schön ist die Abbildung verschiedener Alterstadien der Jungpflanzen. Das ist nützlich beim Jäten. Allerdings ist dieser Band nicht so umfassend und geht nicht spezifisch auf die Probleme im Naturgarten ein wie etwa das Buch Nachhaltige Pflanzungen und Ansaaten im Naturgarten Verlag, das ebensoviele Unkrautporträts enthält. Dennoch ist Unkräuter ein Werk, das man als Praktiker im täglichen Umgang mit dem lieben Unkraut nicht missen möchte. www.avbuch.at

Buchcover von Das praktische Buch der Heilpflanzen

Bocksch , Manfred

Das praktische Buch der Heilpflanzen

Verlag: BLV
ISBN: 3835402358
Seiten/Umfang: Broschiert: 255 Seiten
Erschienen: April 2007
Preisinfo: ab 12,95 Euro

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Ein nach sieben Standorten gegliedertes Bestimmungsbuch, wobei jeder Pflanzenart ein bis zwei Seiten gewidmet sind. Ein Foto erleichtert das Erkennen, Steckbriefe zu Kennzeichen, Standort, Verbreitung, Inhaltsstoffen und Ernte geben einen kurzen Überblick. Darüber hinaus gibt es ausführlichere Texte über Geschichte und Brauchtum, Eigenschaften der Inhaltsstoffe und Tips zur Verwendung der Pflanzen in der Küche. Ein Sammelkalender gibt einen ersten Überblick, zu welcher Jahreszeit die gebräuchlichsten Pflanzen geerntet werden können.

Buchcover von Schöne Kletterpflanzen

Callauch, Rolf

Schöne Kletterpflanzen

Verlag: Eugen Ulmer
ISBN: 3800165627
Seiten/Umfang: Gebundene Ausgabe: 96 Seiten
Erschienen: März 2000
Preisinfo: ab 5,00 Euro

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Dieses Buch ist eine schöne Ergänzung zu dem oben genannten, denn es beschreibt ausführlich, ergänzt durch ansprechende Farbfotos, alle in unseren Breiten verwendbaren Kletterpflanzen in Arten und Sorten. Neben der Fassadenbegrünung wird auch auf die Gestaltung von Lauben, Pavillons und alten Bäumen mit Kletterpflanzen eingegangen. Neben der Pflege werden außerdem die für den Hobbygärtner praktizierbaren Möglichkeiten der Vermehrung beschrieben. Übersichtliche Listen der verwendbaren Pflanzen für verschiedene Einsatzmöglichkeiten erleichtern die Entscheidung bei der Pflanzenwahl.

Buchcover von Gartengeschichten

Demski, Eva / Sowa, Michael

Gartengeschichten

Verlag: nsel-Verlag
ISBN:
Seiten/Umfang: Hardcover oder Taschenbuch, 233 Seiten
Erschienen: 2009, 7. Auflage
Preisinfo: 19,80 (gebundene Ausgabe) Euro

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Er hat mich mehr als einmal gerettet, der Garten: die Dinge zurechtgerückt, mich zum Lachen gebracht, wenn mir zum Heulen war. Er bereitet mir Niederlagen, aber er tröstet mich, wenn die Welt mir welche bereitet." Eva Demski ist passionierte Naturgärtnerin und Autorin aus Frankfurt. In Ihren Gartengeschichten geht sie auf vielerlei Pfaden dem Garten-Mensch-Verhältnis nach, der kulturellen, sozialen und persönlichen Bedeutung von Gärten. Sie erzählt vom Scheitern ebenso wie vom Glück des Gelingens, der Erschaffung eines Stück Himmels auf Erden. Was macht ein Garten im Krieg, wie rettet oder beendet er Ehen, was sind Gartenterroristen? Wie benimmt sich bildende Kunst im Garten, was pflanzen Menschenfeinde am liebsten an und wie könnte Epikurs Garten ausgesehen haben? Das Paradies ist nicht umsonst in vielen Religionen ein Garten und bei der Lektüre wird die Reise durch die Gärten der Eva Demski eine Reise zu meiner eigenen Gärtnerseele. Zu den Visionen eines lebendigen Naturgartens, zu meiner Sehnsucht, ein Stück vom Paradies auf dem mir anvertrauten Fleckchen Erde wachsen und werden zu lassen. Das Buch sei allen empfohlen, die ein wenig über den Naturgartenzaun hinaus lesen wollen und den Abend mit Futter für die Gärtnerseele und gut gemachter Literatur verbringen möchten.

Buchcover von Einzug der Gräser und Farne in die Gärten

Foerster, Karl

Einzug der Gräser und Farne in die Gärten

Verlag: Neumann
ISBN: 3800163659
Seiten/Umfang: Gebundene Ausgabe: 256 Seiten, wenige Fotos, 70 Verbreitungskarten
Erschienen: 1998
Preisinfo: ab 21,99 Euro

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Ein Klassiker, einmal ganz und gar nicht aktuell. Aber vielleicht gerade deswegen lesenswert. Der berühmte Staudenzüchter Karl Foerster vermittelt in diesen, seinem letzten Buch (er ist 1970 verstorben) sein unglaubliches Wissen über die Welt der Gräser und Farne. Aus der Vielfalt der 120 Gräser und 70 Farnarten darf der Leser auswählen. Der überwiegende Teil des Buches widmet sich den einzelnen Arten. Alphabetisch aufgelistet findet man sich hier schnell zurecht, besonders, wenn man Hinweise zu einer speziellen Art sucht. Die Porträts sind stark praxisbezogen, geben also wichtige Hinweise auf die Verwendung der Arten im Garten: Standort, Boden, Licht, Pflege und Vermehrung werden erwähnt, daneben Verbreitung oder Herkunft. Dass wiederum ist für Naturgärtner wichtig, schließlich gehören wir nicht zur Bambusgesellschaft. Doch die Angaben lassen die vielen heimischen Arten herausfinden. Hinter den Porträts erfolgen Zusammenstellungen nach Gartengesichtspunkten: Höhe, Blütezeit, Blattfarbe, Herbstfärbung, Wuchsfreudigkeit, Boden. Genannt werden Arten für den Solitärstand, als Bodendecker oder für Tröge und verschiedenen Standorte (Nass, trocken, Laubwald), wichtige Nachbarpflanzen, etc. Ein überaus nützliches Buch, wenn man sich mit diesen in vielen Naturgärten vernachlässigten Pflanzengruppen näher beschäftigen will. Kleine Anregung für eine Neuauflage: Es wäre wünschenswert, alle Arten im Bild zu zeigen.

Buchcover von Drei-Zonen-Garten

Gastl, Markus

Drei-Zonen-Garten

Verlag: Pfeil Verlag
ISBN: 978-3899371543
Seiten/Umfang: 160 Seiten, gebunden
Erschienen: 2013, 1. Auflage
Preisinfo: 19,80 Euro
Vielfalt • Schönheit • Nutzen
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„Das geht nicht“ sagten alle. Aber dann kam einer, der wusste das nicht, und hat es einfach gemacht. Markus Gastl, Geograph und Weltreisender, also weder Gärtner noch Biologe, hat sich einfach seinen Traum erfüllt. Naja, einfach war es wohl nicht, aber er hat auf 7000 m² ein „Netz der Vielfalt“ errichtet. Er nennt es „Hortus Insectorum“, das sagt, worum es ihm in erster Linie geht: um Lebensraum für Insekten. Und den schafft er wunderbar. Sein „Hortus“ Konzept sieht 3 Zonen vor, eine Pufferzone nach außen, d.h. eine Hecke mit Strukturelementen wie Totholz. Dann folgt die „Hot-Spot-Zone“, sozusagen ein 5 Sterne Hotel für Insekten mit Magerwiese, Steingarten und allem, was ein Sechsbeiner–Herz höher schlagen lässt. Die Nutzzone schließlich dient der Zweibeiner–Ernährung, bio natürlich, unter Einsatz der Permakultur. Überschüssiges Material aus den anderen beiden Zonen wird als Mulch und Kompost verwendet. Markus Gastl ist ein Spinner, keine Frage, das muss man auch sein, wenn man ein unübliches Ziel erreichen will. Ein gewisser Hang zur Selbstdarstellung schadet auch nicht. Schön gestaltet im klassischen Sinn ist der „Hortus“ nicht, die Tümpel könnten auch noch bepflanzt sein, aber den Insekten ist das egal, und wer bin ich, dass ich da rumnöle. Die Liebe zu den Insekten spiegelt sich auch in jedem der zahlreichen, auch sehr gut kommentierten Insektenfotos. Markus Gastls unermüdliche Aktivität hat das Buch schon überholt, es gibt inzwischen weitere Horti, und der „Hortus Insectorum“ sucht einen liebevollen Pächter. Wer gerne mehr von und über Markus Gastl wissen will, sollte sich mit ihm auf Facebook befreunden, er ist ein äußerst eifriger Poster.

Buchcover von Staudenmischpflanzungen - Praxis, Beispiele, Tendenzen

Heinrich, Axel / Uwe Messer

Staudenmischpflanzungen - Praxis, Beispiele, Tendenzen

Verlag: Ulmer Verlag
ISBN: 978-3-8001-7586-4
Seiten/Umfang: 224 Seiten, 96 Farbfotos, 7 Tabellen
Erschienen: 2012
Preisinfo: 34,90 Euro
Aus dem Arbeitskreis Pflanzenverwendung im Bund deutscher Staudengärtner.
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Staudenmischpflanzungen liegen im Trend, zumal im öffentlichen Bereich. Dies ist das erste Buch, das einen Überblick verschafft, einen sehr kompetenten. Es geht schon mal gut los. Dynamisch, mit den Strategietypen der Stauden. Ob R-, S- oder K-Stratege: jeder Pflanzenverwender sollte sich darüber im Klaren sein, was seine Pflanzen können und machen. Im ersten Kapitel wird auch gezeigt, wo die Autoren das Manko bei heimischen Wildpflanzen sehen: im Fehlen der Farbe Rot bis Mai. Das 2. Kapitel zeigt den Stand und die Entwicklung der Forschung: Vom Silbersommer, der ersten Staudenmischpflanzung im Jahr 1993, bis zu den über 50 Angeboten heute ist ein langer Weg. Alsdann erfolgt ein Blick über die Vielzahl der aktuellen Staudenmischpflanzungen, u. a. auch von den neuen, die gerade vom Arbeitskreis Staudenverwendung für schattige oder feuchte Standorte getestet werden. Im Praxiskapitel geht es um Standortwahl, Erfahrungen und auch Probleme, Umgang mit Pflanzen, Böden, Mulchstoffen etc. Auch oft gestellte Fragen werden thematisiert: Welche Halbsträucher wären geeignet? Wie viele Geophyten? Wohin mit wuchernden Arten? Alles Fragen, die erst die Praxis schuf. Der 5. Teil porträtiert verschieden alte Mischpflanzungen an Standorten Deutschlands und der Schweiz, eine längst fällige und hilfreiche Zusammenschau. Obwohl etliche der Staudenmischungen heimische Arten enthalten, setzt das Buch hier zu wenig Akzente. Zum Schluss werden nur zwei Pflanzungen gezeigt, eine heimische Rabatte im Züricher Friedhof Nordheim und eine heimische Mischpflanzung der Wildstaudengärtnerei Patricia Willi. Alles in allem ein hervorragendes, aus der Praxis gespeistes Buch, sehr empfehlenswert als Überblick und Einstieg in das hochkomplexe Thema. Aber es bleibt eben im Schwerpunkt beim Konventionellen hängen, der Pflanzung! Die konventionellen, vorwiegend nicht-heimischen Staudenmischpflanzungen des Buches bestehen aus gepflanzten Stauden und Zwiebeln. Die Lücken sollen sich nicht füllen, dafür wird mit Splitt gemulcht. In der Praxis zeigen sich hier jedoch die Tore für Unkrautbefall weit geöffnet und so sehen viele anfangs mit hohem Aufwand und Kosten etablierte Staudenmischpflanzungen nach einigen Jahren weniger gut oder sogar schlecht aus. Dass es noch andere und durchaus erfolgreiche heimische Staudenmischpflanzungen gibt, wie etwa im Buch Nachhaltige Pflanzungen und Ansaaten beschrieben, erfährt der Leser nicht. Er erfährt auch nichts über den grundsätzlich anderen Denkansatz, zwischen die gepflanzten Stauden und Zwiebeln von Anfang an lückenfüllende und unkrautverhindernde Einzelansaaten zu säen, wie sie das Prinzip heimischer Staudenmischpflanzungen sind. Es wäre schön, wenn es für die nächste Auflage dazu passende Beispiele der beiden Naturgarten-Blütensteppen gäbe. Sie sind seit 2008 erfolgreich und nachhaltig im Einsatz in verschiedenen Bundesländern Deutschlands und Österreichs. Auch wäre ein Vergleich angesagt, wie es der Arbeitskreis Wissenschaft und Forschung des Naturgarten e.V. fordert: "…einen ökologischen, gestalterischen und wirtschaftlichen Vergleich von Staudenmischpflanzungen aus heimischen Pflanzen mit einer solchen aus sonst üblichen Pflanzen." (Natur & Garten 10/2013, S. 53).

Buchcover von Handbuch Bio-Balkongarten

Heistinger, Andrea / Arche Noah

Handbuch Bio-Balkongarten

Verlag: Löwenzahn Verlag, Innsbruck
ISBN: 978-3-7066-2494-7
Seiten/Umfang: 304 Seiten, zahlreiche Farbfotos und Zeichnungen
Erschienen: 2013
Preisinfo: 29,90 Euro
Gemüse, Obst und Kräuter auf kleiner Fläche ernten
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Balkongärtnern, überhaupt Gärtnern in der Stadt liegen voll im Trend. Immer mehr Menschen mit verloren gegangenen Wurzeln versuchen sich über ein Stück Bodenkultur zu erden. Dieses Buch ist für die geschrieben, die es schmackhaft, würzig, pfeffrig, minzig, kurz essbar mögen. Andrea Heistinger und das Arche-Noah-Team haben dabei alles zusammengetragen, was der Hobbygemüsegärtner vom Balkongärtchen wissen muss: Vom grundsätzlichen Ansatz des Gärtnerns in der Stadt über Böden, Gefäße über Saatgut, Jungpflanzen, blühende Gärten, essbare Blüten bis hin zu Naschgärten für Kinder reichen die Grundlagen. Die Gartenporträts zeigen berühmte und weniger berühmte Beispiele, natürlich den Prinzessinnengarten Berlins, der auf seine besondere Weise ja auch ein Topfgarten ist - aber auch einen Fenstergarten Ulrike Binders oder die City Farm Schönbrunn. Oder wie wäre es mit einem Ausflug in die Gartenküche Amsterdams? Der Hauptteil des Buches widmet sich jedoch den Pflanzen: Rank-, Frucht-, Blatt-, Knollen- und Wurzelgemüse, dazu Knospen und Obst, alles sehr ausführlich, natürlich in Arche-Noah-Manier auch mit seltenem traditionellem Saatgut: Anbau, Düngung, Wasser, Pflege, Stützsysteme bis hin zur Ernte und Mischkulturen, und das zu über 400 Arten/Sorten. Was will der Unkundige mehr? Nichts! Der Kundige aber wird zwischen so vielen motivierend ge(be)schriebenen Zeilen fachkundig. Wer das Buch noch nicht hat, ist selbst dran schuld. Schade für die, die keinen Balkon haben, sondern nur einen großen Garten.

Buchcover von Gartenblumen

Hertle, Bernd / Kiermeier, Peter / Nickig, Marion

Gartenblumen

Verlag: Graefe und Unzer
ISBN: 978-3-8338-0704-6
Seiten/Umfang: 288 Seiten, 800 Fotos
Erschienen: 2009
Preisinfo: 24,90 Euro
Das große GU Praxishandbuch
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Die Botanik-Professoren Hertle und Kiermeier zusammen mit der begnadeten Fotografin Marion Nickig, das ist erste Wahl für ein Staudenbuch. Freuen Sie sich also auf profunde Informationen aus erster Hand mit wunderschönen Stimmungsbildern und aussagekräftigen Porträts. Logischerweise ist das kein Naturgartenbuch, denn einheimische Pflanzen werden weder besonders hervor gestellt noch gewürdigt. Aber sie sind zahlreich enthalten, insgesamt 440 Gartenblumen hat das Buch. Pro Seite drei Arten in typischen Steckbriefen, mit allen nötigen Daten: Herkunft, Wuchs, Blüte und Blatt, dann Standort und Pflege. Auch zu Vermehrung, Verwendung und geeigneten Partnern im Staudenbeet steht geschrieben. Alles sehr fundiert. Sehr wertvoll finde ich die Übersichttabellen der besten Sorten bestimmter Arten, etwa bei Katzenminzen. Da sind die Autoren in der Fachwissenschaft ja ganz vorne dabei - und so ist das Buch tatsächlich eine ausgezeichnete aktuelle Fassung unseres Staudenwissens. Nicht-Naturgärtner haben hieran gewiss Freude, ich als Naturgärtner kann auch noch sehr viel lernen. Ein rundherum gelungenes Buch zu einem sehr akzeptablen Preis.

Buchcover von Pflanzen in ihren Lebensbereichen

Hobhouse, Penelope

Pflanzen in ihren Lebensbereichen

Verlag: Eugen Ulmer
ISBN: 3800166607
Seiten/Umfang: Gebundene Ausgabe
Erschienen: 1999
Preisinfo: ab 14,95 Euro

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Wer den reinen Naturgarten mit einheimischen Wildpflanzen liebt, braucht dieses Buch nicht. Es zeigt die Pflanzenverwendung heimischer Pflanzen in ihrem Naturraum oder ganz im Sinne von Hansen und Stahl an passenden, angelegten Standorten, das aber weltweit betrachtet. Das erste Kapitel gibt einen ausgezeichneten Überblick über die internationale Tradition der naturgemäßen Gartengestaltung (schon das lohnt den Kauf), während sich das zweite mit den Standortbedingungen befasst. Im Weiteren geht es um Beispiele aus Gärten, die thematisch sortiert sind: Wald und Waldrand, Hecken und Gehölzrabatten, Freiflächen sowie Wasser, Steine und Kies. Hobhouse, selbst eine berühmte Gartengestalterin, hat weltweit viele Gärten besucht und ihren Standeskollegen über die Schulter geschaut. Wir reisen nach Nordamerika, Chile, Australien, schweifen ab nach Italien, landen in England, streifen Holland und vergessen auch Deutschland nicht mit etwa dem Münchner Westpark oder dem Staudensichtungsgarten Weihenstephan. Wir hören u.a. von William Robinson, Frank Cabot, Beth Chatto, Christopher Lloyd, Wolfgang Oehme, James van Sweden, Catherin Hull, John Brookes, Dan Hinkley, Tonter Linden. Ein sehr schönes Buch für Liebhaber schöner Stunden und edler (und gewiss auch teurer) Gärten.

Buchcover von Gräser

Hopes, Fiona

Gräser

Verlag: Delius Klasing
ISBN: 978-3-7688-2574-0
Seiten/Umfang: 192 Seiten, 110 Fotos, 80 Abbildungen
Erschienen: 2009
Preisinfo: Euro

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Gräser im Delius-Verlag, das sollte ein Fest fürs Auge werden. Und so ist es, die Aufnahmen sind sinnlich, ästhetisch, emotional und machen Lust auf Gräser. Die englische Autorin entführt in ihre lineare Welt, wobei dies nicht ein Buch für Artensammler ist, dafür hat es zu wenig Porträts. Auf jeweils einer Doppelseite werden interessante Arten und Sorten dargestellt: Wuchs, Eigenschaften, Standort. Wir beginnen mit der Haar-Haferschmiele Airia elegantissima und enden 64 Arten später mit Thamnocalamus crassinodus "Kew Beauty", dem Tibetanische Blaubambus. Allein diese zwei Arten zeigen uns, dass mehr nicht-heimische Gräser in Gärten verwendet werden als heimische. Doch auch die heimischen Arten und ihre Sorten sind attraktiv - auch im Buch. Kürzere Kapitel zu Verwendung, Aufzucht, Pflege und zu grasähnlichen Pflanzen verleihen ein bisschen Ratgeber-Touch. Doch das ist es eher nicht, dafür ein Foto-Buch für Gräserfans.

Buchcover von Enzyklopädie der Alten Rosen

Joyaux, Francois

Enzyklopädie der Alten Rosen

Verlag: Ulmer Verlag, Stuttgart
ISBN: 978-3-8001-5333-6
Seiten/Umfang: 312 Seiten, 640 Farbfotos
Erschienen: 2008
Preisinfo: 49,90 Euro

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Einer der Altmeister der Rosen stellt sein Lebenswerk vor. Seit über 30 Jahren sammelt und züchtet Francois Joyaux Alte Rosen. Die historischen Sorten finden wir alle in diesem Prachtband, darunter auch viele naturnahe Formen. Dieses einzigartige Nachschlagewerk bietet Liebhabern Alter Rosen eine umfassende Darstellung in Text und Bild, wertvolle Informationen und neue Einblicke in die Welt dieser historischen Rosen. Aufschlussreiche Entstehungsgeschichten zu den Rosen werden um interessante Anekdoten, historische Rosen-Persönlichkeiten und umfangreiche Übersichten zu Liebhaber-Arten und -Sorten ergänzt. Empfehlungen und Informationen zu sehenswerten Rosarien inner- und außerhalb Deutschlands runden das Werk ab.

Buchcover von Alles über Pflanzenvermehrung

Kawollek, Wolfgang und Marco

Alles über Pflanzenvermehrung

Verlag: Ulmer Verlag
ISBN: 978-3-8001-5421-0
Seiten/Umfang: 361 Seiten, 871 Farbfotos, 32 Zeichnungen
Erschienen: 2008
Preisinfo: 29,90 Euro

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Alles über Pflanzenvermehrung findet sich in diesem Buch bestimmt nicht, trotz seiner beachtlichen 361 Seiten und nahezu 900 Farbfotos. So zentriert es sich auf Zierpflanzen, und heimische Wildpflanzen nehmen nur rund 1/4 der Arten ein. Dennoch ist es ein hilfreiches Buch, denn hier lernt man in schönen Fotoserien die grundlegenden Techniken. Wolfgang Kawollek und sein Sohn Marco geben einen sehr guten Überblick. Bei den Grundlagen der Pflanzenvermehrung beschäftigen sie sich mit Samenanbau, Ernte, Vermehrung und Lagerung, bevor sie Aussaat und vegetative Vermehrung besprechen. Den weitaus größten Buchteil aber stellt die Praxis dar. In einzelnen Unterkapiteln werden Bäume und Sträucher, Stauden, Sommerblumen, Zimmer- und Balkonpflanzen sowie Gemüse und Küchenkräuter alphabetisch vorgeführt. Für jede Art werden die besten Vermehrungsmethoden und Zeiten genannt. Für Wildpflanzengärtner spezieller ist das Buch Wildpflanzen für jeden Garten von Reinhard Witt, dennoch ist es ein gelungenes Werk, das manchen zum Nachschlagen und Nachmachen verführen wird.

Buchcover von Grabbepflanzung liebevoll und schön

Kleinod, Brigitte

Grabbepflanzung liebevoll und schön

Verlag: Kosmos Verlag
ISBN: 3440093042
Seiten/Umfang: Taschenbuch
Erschienen: 2002
Preisinfo: ab 2,78 Euro

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Das Buch beleuchtet die Geschichte des Friedhof(leben)s, geht auf die gärtnerischen Praktiken ein (vom Grabhügel zum Grabbeet) und widmet sich im Wesentlichen dann der Bepflanzung. Neben einigen nicht-heimischen Bepflanzungen werden vor allem Vorschläge mit Wildpflanzen gemacht. Kleingehölze, Stauden, Gräser und Zwiebeln unserer Natur eignen sich viel besser, sind kostengünstiger und pflegeleichter, als die Standardgrabbepflanzung mit Exoten. Die Buchbeispiele mit über 100 Wildpflanzenarten belegen, dass eine Grabstätte ein Platz des Lebens sein kann, mit heimischer Bepflanzung für alle Standorte, mit hiesigen Steinarten und ganz ohne Gift und Chemie. Für Laien.

Buchcover von Nachts in meinem Garten

Kleinod, Brigitte

Nachts in meinem Garten

Verlag: pala-verlag
ISBN: 978-3-89566-330-7
Seiten/Umfang: zahlreiche Illustrationen und Tabellen. ca. 180 Seiten, Hardcover, gedruckt auf Recyclingpapier
Erschienen: Oktober 2013
Preisinfo: 14,00 Euro

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Licht aus, Augen und Ohren auf: In den späten Abendstunden erschließt sich Naturfreunden eine besondere Welt. In ihrem Buch »Nachts in meinem Garten« zeigt die die Biologin und Gartenplanerin Brigitte Kleinod, welches Potential in privaten Gärten steckt, um am Abend und in der Nacht genutzt zu werden und Lebensräume für einheimische Wildpflanzen und nachtaktive Tiere zu schaffen. Wer einmal beginnt, im Garten auf das Rascheln im Unterholz zu achten, am Abendhimmel nach Fledermäusen Ausschau zu halten oder an duftenden Nachtblühern zu schnuppern, merkt schnell, dass es in der Dunkelheit – ein entsprechend gestaltetes Umfeld vorausgesetzt – viel zu entdecken gibt. Anhand konkreter Planungstipps und Gestaltungsvorschläge wird in diesem Buch erklärt, dass meist keine großen Umbauarbeiten nötig sind, um aus einem reinen »Taggarten« auch einen »Abend- und Nachtgarten« zu machen. Oft genügen kleine Veränderungen, um angenehme Sitz- und Ruheplätze zu schaffen, und passende Bepflanzungen der Beete. Zu den vorgestellten Projekten finden sich zahlreiche Listen von Pflanzen, die speziell nach ihrer Attraktivität für den Abend und die Nacht ausgesucht wurden. Die einheimischen Pflanzen locken wiederum interessante Tiere in den Garten. Damit sie auch bleiben, gibt Brigitte Kleinod kompetente Informationen, wie Nisthilfen, Tierquartiere oder Elemente wie Reisighaufen, Totholz oder Trockenmauern in den Garten integriert werden können. Zahlreiche spannende Tierporträts machen neugierig auf das geheime Leben im Dunkeln und fördern den Wunsch, Igel, Nachtfalter, Fledermaus und Co. eine naturnahe Umgebung zu bieten. Das Für und Wider der Beleuchtung wird ebenfalls ausführlich dargestellt. Technische Details helfen bei der Wahl des richtigen Beleuchtungsmittels und der Vermeidung von Lichtverschmutzung. Eindringlich verweist die Autorin darauf, dass ein Nachtgarten die Nacht erlebbar machen sollte. Er sollte weder tödlicher »Lichtstaubsauger« für Insekten sein noch den Tag-Nacht-Rhythmus anderer Gartenbewohner durcheinander bringen. Ein mit viel Sachverstand geschriebenes und von Margret Schneevoigt liebevoll illustriertes Buch für alle, die lauschige Plätze im Garten schätzen und spannende Tiere in der besonderen nächtlichen Atmosphäre erleben möchten.

Buchcover von Neue Staudenverwendung

Kühn, Norbert

Neue Staudenverwendung

Verlag: Ulmer Verlag
ISBN: 978-3-8001-5970-3
Seiten/Umfang: 329 Seiten, 169 Farbfotos, 41 Zeichnungen
Erschienen: 20114
Preisinfo: 39,90 Euro

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Als Nachfolger des Klassikers von Hansen/Stahl „Die Stauden und ihre Lebensbereiche“ preist der Ulmer Verlag dieses Werk. Ein hoher Anspruch. Er wird mehr als erfüllt, wenn auch ganz anders als im Vorläufer. Während die Pioniere der Staudenverwendung 1981 schwerpunktmäßig Einzelarten und Sorten in großer Zahl porträtierten, denkt Norbert Kühn in Lebensgemeinschaften und Zusammenhängen. Während es für Hansen und Stahl um die Verwendung von Einzelpflanzen in den passenden Lebensbereichen ging, steigt der Berliner TU-Professor vom Fachgebiet Vegetationstechnik und Pflanzenverwendung in dynamische Entwicklung und Veränderung ein. Es ist nach Nachhaltigen Pflanzungen und Ansaaten das erste Buch, das Dynamik und Strategietypen hervorhebt und sie auf eine ökologische Grundlage stellt. Das ist naturnah. Doch von Anfang an: Die Geschichte der Staudenverwendung bringt einen hervorragenden Überblick, von der eher statischen Staudenverwendung bis hin zum heute akzeptierten dynamischen Einsatz. Im Kapitel 3, den physiologisch-morphologischen Grundlangen pflanzlicher Dynamik geht es um Wachstum, Entwicklung, Alterung und - spannend - das Ausbreitungsverhalten. Faktoren wie Stress, Störung und Konkurrenz sind beschrieben und damit auch die von J. Grime entdeckten Strategietypen. Das umreißt ebenfalls das ganze nächste Kapitel, ein Novum der Pflanzenverwendung. Annuelle, Bienne, Perenne und Gehölze werden in die verschiedenen Strategietypen in Bezug auf Stress, Störung und Konkurrenz eingeordnet und bewertet. Daraus entwickelt Norbert Kühn dann Beete und Pflanzungen nach Strategietypen mit C-, S- und R-Strategen und weist dabei gärtnerisch und planerisch weit über den Grime´schen Ansatz hinaus. Als Pflanzenplaner geht es ihm natürlich auch um ästhetische Prinzipien der Staudengestaltung und der Pflanzen. Es folgen aktuelle Grundsätze der Staudenverwendung. Farbe, Form, Blatt als Gestaltungsmittel werden thematisiert genauso wie der Charme des Wilden: die neue Natürlichkeit. Kühne zitiert und belegt das alles mit Beispielen aus dem Fachkollegenkreis. Auch Mischpflanzungen Marke Cassian Schmidt und die Aspektbildner von Heiner Luz kommen nicht zu kurz. Beim Thema Neue Wiesen plädierte er für regionales heimisches Saatgut, zeigt aber auch die aktuellen Trends zur Prärie, zu Kiesgärten und dem Coppicing auf. Sein Abschluss gilt der spontan auftretenden Vegetation. Ein rundum gelungenes Werk, das jedem Neuen in der Branche einen perfekten Überblick über Geschichte und Entwicklung der Staudenverwendung gibt. Ich habe in den letzten 20 Jahren noch nie ein so kompetentes Buch gelesen, das die aktuellen Zeitströme praxisorientiert und verständlich wiedergibt, höchste Anerkennung! Mit einem Wermutstropfen, einem ziemlich großen: Was mich gewundert hat, ist die Einschätzung der Naturgartenbewegung. Die hört in etwa 1980 mit dem nicht sehr hilfreichen Buch „Der Naturgarten von Urs Schwarz“ auf. Keine Rede davon, wie die Entwicklung seither weitergegangen ist und die Pflanzenverwendung zu neuen Aspekten und Gebieten gebracht hat. Bei Norbert Kühn existieren keine „Natur-Erlebnis-Räume“, wo seit 1993 erstmalig die konsequente Verwendung von Wildpflanzen für Schulhöfe, Kindergärten und Spielplätze demonstriert wird. Und auch die sehr differenzierte Verwendung heimischer Wildpflanzen, wie etwa im 2006 erschienenen Buch „Nachhaltige Pflanzungen und Ansaaten“, kommt nicht vor. Dass Norbert Kühn den 1990 gegründeten Naturgarten e.V. nicht kennt und nennt, ist fast schon zu erwarten. Ein echtes Manko. Doch auch umgekehrt wird ein Schuh daraus. Ich kenne viele Naturgärtner, auch namhafte Kollegen, die dieses Buch nicht kennen. Dabei steckt es voller heimischer Wildpflanzen und ihren Strategien. Jeder an Wissenszuwachs und Erkenntnis interessierte naturnahe Gestalter sollte es intensiv gelesen haben. Das wünsche ich Norbert Kühn.

Buchcover von Gräser und Farne

Leyhe, Ulrike

Gräser und Farne

Verlag: BLV Verlag, München
ISBN: 3-8354-0070-3
Seiten/Umfang: 160 Seiten, 200 Farbfotos
Erschienen: 2007
Preisinfo: ab 19,95 Euro

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Der Eindruck von Leichtigkeit ist ihre Stärke egal, ob sie 20 oder 200 cm hoch sind. Dieses Buch zeigt die wichtigsten Gräser und Farne und bringt vor allem viel mehr Fotos der Arten als das Remake von Karl Foersters Buch: Einzug der Gräser und Farne in die Gärten aus dem Ulmer Verlag. Das ist schon ein sehr entscheidener Vorteil, denn, wenn man kein Bild der Art sieht, kann man sie sich im Garten viel schwerer vorstellen. Nach einer botanischen Einführung werden die Arten alphabetisch porträtiert mit Angaben zu Wuchs, Blatt, Blüte, Standort, Verwendung und Pflege, also gärtnerisch sehr konkret. Neben heimischen werden hierbei auch nicht-heimische Arten und Sorten gezeigt. Der zweite Buchteil ist der Gestaltung gewidmet, hier geht es um Ästhetik, Blattschmuck, Frucht- und Winterschmuck und die Standorte im Garten, die bepflanzt werden können: Sonnige Rabatten, Rosen, Steppe, Steingarten, Wassergarten, Halbschatten, etc. Den Abschluss bildet ein Kapitel über Pflanzung, Pflege und Vermehrung. Ein rundum gelungenes Buch mit erfreulich vielen schönen Fotos.

Buchcover von Meditatives Gärtnern

Locher, Reto

Meditatives Gärtnern

Verlag: Commcare Verlag Basel
ISBN: 3-033-00669-8
Seiten/Umfang: 72 Seiten, 32 Fotos
Erschienen: 2006
Preisinfo: ab 9,95 Euro

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"Ein Garten eignet sich gut für den Verbindungsversuch von Meditation und Alltag: Der Garten lebt sein eigenes Leben, verändert sich ständig, Wachstum und Zerfall finden nebeneinander und ununterbrochen statt...Gartenarbeit ist Alltagsarbeit, die...man achtsam, Schritt für Schritt, Handgriff für Handgriff, meditativ eben verrichten kann, so dass sie keinen Stress verursacht, sondern Kraft gibt. Wie dieses Büchlein." So beginnt eben dieses Büchlein und wir schauen mal rein, ob es so auch sei. Es ist aufgebaut nach Doppelseiten. Jede Doppelseite hat ein großes Bild und ein Thema, über das der Schweizer Biologe und Leiter einer Kommunikationsagentur Reto Locher wörtlich meditiert. Es sind 32 ruhige, sinnige, gekommene und gegangene Gedanken zu allem und nichts. Sie heißen etwa Neujahrsspaziergang, eine Viertelstunde Zeit, Holz stapeln oder Sensen und achtsames Sensen. Auch Nacktschnecken eimerweise gibt es zu lesen oder Mandalas und Geiz. Das Büchlein spiegelt einen sanften, fernöstlichen, buddistischen Umgang mit dem Garten wieder, der sicher nicht jedermanns Sache ist. Aber die Gedanken sind trotzdem gut und beruhigend, so wie die Wellen im kleinen Meditationsbrunnen zur Ruhe kommen. Ungeachtet religiöser Präferenzen steckt hinter diesen Gartenbetrachtungen eine tiefere Weisheit, die in einer zunehmend hektischeren Zeit jedem etwas sagen kann. Sagen wir es mit den letzten Kapiteln: Sich einsammeln, Loslassen und Ankommen und Zeit gewinnen.

Buchcover von Kletterpflanzen

Ludwig, Karl

Kletterpflanzen

Verlag: BLV
ISBN: 3405157587
Seiten/Umfang: Taschenbuch: 95 Seiten, Kleinformat, 66 Fotos
Erschienen: 2000
Preisinfo: ab 3,97 Euro

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Vollständige Beschreibung der Begrünungspflanzen. Für Laien. Mit Kletterpflanzen gestalten: Rankgitter, Spalier, Laube und Pergola - mit Kurzporträts und Pflegehinweisen zu den besten Kletterkünstlern sowie technischen Details für die Konstruktion.

Buchcover von Das neue BLV Buch der Kräuter

Mabey, Richard

Das neue BLV Buch der Kräuter

Verlag: BLV
ISBN: 3405136768
Seiten/Umfang: 288 Seiten
Erschienen: 1995
Preisinfo: ab 14,49 Euro

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"Dieses neue Kräuterbuch trifft den Nerv unserer Zeit. Es lässt sich auf zweierlei Weise benutzen: Als allgemeines Nachschlagewerk und als praktischer Ratgeber für die Anwendung von Kräutern im täglichen Leben" ,schreibt der Verlag. Das ist nicht übertrieben, denn ein dritter Teil beschreibt ausführlich die Anlage eines Kräutergartens, aufgelockert durch schöne kolorierte Grafiken. Die über 200 Heilpflanzen sind fotografisch und als Zeichnung abgebildet und kurz beschrieben. Der medizinische Teil ist nach Körperteilen gegliedert und dadurch sehr übersichtlich. Mehrere Glossare und Register erleichtern das Auffinden von Begriffen und Namen.

Buchcover von Alte Rosen - alte Zeiten

Meile, Christine / Karl, Udo

Alte Rosen - alte Zeiten

Verlag: Wiener Verlag, Augsburg
ISBN: 978-3-89639-636-5
Seiten/Umfang: 384 Seiten, über 500 Fotos
Erschienen: 2008
Preisinfo: 42,80 Euro

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Das Leben ist der Anfang einer Geschichte. Und wenn die gut ist, läuft es so. Man verliebt sich in jungen Jahren. Und merkt im Überschwange gar nicht, was man gerade angefangen hat. Zum Beispiel mit alten Rosen. Dann kommt die Zeit der Reife. Schmerzliche Erkenntnisse, tiefe Enttäuschungen, überschwängliche Lust, reine Freude, duftige Sinnlichkeit. So war das bei Christine Meile vor gut 30 Jahren. Sie zog in den Garten ihres Vater ein und bestellte ein paar Rosen. Wären es bloß neue gewesen. Aber es waren Alte und deshalb wurde eine Geschichte daraus, eine Lebensgeschichte. Und jetzt also auch dieses große Werk: Es sind die persönlichen Erfahrungen mit Alten Rosen. Die Suche nach den Rosen, nach den richtigen Standorten, nach ihren Eigenschaften. Es ist in großen Teilen wirklich so etwas wie ein Geschichtsbuch, denn es geht eben darum, die Herkunft, das Vorleben und die Namensgebung der Sorten zu verstehen und oft auch zu enthüllen. Es ist ein Blick in die erstaunliche Welt der Rosengeschichte, der Rosensammler und -schreiber, vor allem im 18. und frühen 19. Jahrhundert. Christine Meiles Rosengeschichte begann 1974 mit ein paar Alba-Rosen und so beginnt auch dieses Buch. In vielen wunderbar bebilderten Kapiteln werden die einzelnen Rosenklassen der Alten Rosen vorgestellt: Weiße Rosen, Essigrosen, Damaszener, Hundertblättrige, Portland, etc. Dazu gehören ebenso naturnahe Sorten, so wie auch Wildrosen thematisiert werden. Das Buch beschreibt die Geschichte, porträtiert die Arten kurz und zeigt vor allem Bilder... in besten Farben und Druck. Der letzte Buchteil ist pure Historie, die von Rosenliebhabern. Ein ungewöhnliches Buch für Menschen, die sich in einer Geschichte verlieren können. Eine Lebensgeschichte also von einer Rosenfrau, der in Fachkreisen so genannten "Rosenmeile", eingebettet in der Liebe zu Alten Rosen. Eine gute, die hält. Schon den zweiten Mann, einen bekennenden Rosenliebhaber, Udo Karl, eben. Anders wäre es wohl kaum nicht gegangen, bei dieser Liebe. Möge diese Geschichte noch auf ewig dauern. Die von Christine Meile und ihrer Liebe. Ein frommer Wunsch, denn wir wissen: Es soll und wird nicht so sein. Aber wir wissen auch: Die andere Geschichte aber, die wird nie alt. Denn sie war es schon immer. Menschen altern und bleiben am Weg. Alte Rosen nicht. Sie sind schon alt. Und auch diese, unsere Geschichte von einer tiefen Liebe zu Rosen, Alten Rosen, ist uralt. Denn die existieren nur, weil es unzählige solcher Lebens-Geschichten gibt. Von Menschen. Und: Alten Rosen. Das ist tröstlich...

Buchcover von Handbuch der Permakultur Gestaltung

Mollison, Bill

Handbuch der Permakultur Gestaltung

Verlag: Österreichisches Institut für angewandte Ökopädagogik (Hrsg.)
ISBN:
Seiten/Umfang: 640 Seiten, mit zahlreichen Grafiken und Farbfotos, Hardcover
Erschienen: 2010, 1. Auflage
Preisinfo: 128,00 Euro

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In deutscher Sprache und ungekürzter Originalfassung. www.permakultur-akademie.com. Buchbestellung permakultur@therapiegarten.at oder per Telefon: 0043 346 343 84, davon 1 EURO für ein Wiederbewaldungsprojekt, plus Versandbeitrag Inland 3.-, Ausland ab 7.- Dieses Buch ist ein echter Schatz und eine fast unerschöpfliche Quelle des Wissens für alle an Natur und ökologischen Zusammenhängen interessierten Menschen. Es ist unentbehrlich für Jede/n, der/die Permakultursysteme gestalten und weiter entwickeln will – vom Balkongarten bis zum Ökodorf. Das Buch kann ein lebenslanger Begleiter für unser ökologisches, soziales und ökonomisches Handeln in allen Klimazonen der Welt und eine wichtige Stütze bei der Entwicklung der persönlichen, gemeinschaftlichen und regionalen Selbstversorgung sein. Inhalte: Grundlagen, Themen und Methoden der Permakultur-Gestaltung – Die Mustersprache der Natur verstehen – Klimafaktoren – Ökosysteme und ihre Kreisläufe – Wasserkreisläufe – Böden und ihre Wiederherstellung – Erdbewegungen und Erdbauten – Permakultur-Gestaltung von Gärten, Landwirtschaftssystemen und Siedlungen in den feuchten Tropen, in Trockengebieten, im gemäßigten und im kalten Klima – Aquakulturen – Regionale Selbstversorgung in einer globalen Gesellschaft.

Buchcover von Wildobst und seltene Obstarten im Hausgarten

Pirc, Helmuth

Wildobst und seltene Obstarten im Hausgarten

Verlag: Stocker Verlag
ISBN: 978-3-7020-121-0
Seiten/Umfang: 190 Seiten, zahlreiche Fotos und Zeichnungen
Erschienen: 2009
Preisinfo: 14,95 Euro

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Na, das ist doch mal eine fruchtige Bereicherung. Helmut Pirc als Abteilungsleiter für Gehölzkunde und Baumschulwesen im wienerischen Schönbrunn gilt bei vielen als der Fruchtpapst. Er hat sich im Wildobstbereich inzwischen einen reichen Erfahrungsschatz erarbeitet - und das Buch ist wunderbarer Beleg dafür. Rund 50 Wildobstsorten werden unter die Lupe genommen, in ihren Eigenschaften und Eignung für naturnahe Gärten getestet. Das fängt bei großen Bäumen wie dem Ginko an (Ginko als Wildobst?), läuft über mittelgroße Gehölze wie Edel-Eberesche, Elsbeere, Mehlbeere, Speierling und Jujube ins Reich der Sträucher. Die großen zuerst: Büffelbeere, Felsenbirnen, Kirschpflaumen, Pawpaw, Schwarzer Holunder, mittelgroße Japanische Weinbeeren, Fruchtrosen und Zibarten oder darf es ein gelber Spilling sein? Nicht zu vergessen das ganze Kleinzeugs mit Mahonien, Cranberrys, den Brombeeren, dazu Kletterpflanzen wie Mini-Kiwi oder Akebie. Sie sehen schon, Ihnen fehlt manches Wissen über fruchtiges Wildobst, gut, dass es dieses Buch gibt. Es bringt dazu die Vermehrung der Sorten und reichlich Rezepte. Muss ich denn noch den Mund wässrig machen mit Apfelbeer-Kompott, Scheinquitten-Gelee, Kornelkirschen-Sirup oder Kornelkirschen-Vanille-Gelee, mit Joghurt-Eis mit Mispeln, Hagebuttenlikör und den weltbekannten österreichischen Speierling-Schmarrn oder kaufen Sie das Buch endlich freiwillig?

Buchcover von So werde ich Biogärtner

Ploberger, Karl

So werde ich Biogärtner

Verlag: Ulmer Verlag, Stuttgart
ISBN: 978-3-8001-7677-9
Seiten/Umfang: 159 Seiten, 302 Farbfotos, 12 Zeichnungen, gebunden
Erschienen: 2013
Preisinfo: 19,90 Euro
12 Projekte für natürliches Gärtnern
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Naturgärten sind immer auch Biogärten - deshalb lohnt es sich immer für Naturgärtner, einen Blick in die „Biogartenbücher“ zu werfen. Der bekannte TV- und Radio-Gartenexperte stellt 12 Projekte vor, mit denen ein Garten zum Biogarten wird: Eine Kräuterspirale sorgt für die Würze, ein Staudenbeet für die Farbe und eine Naschecke für den Genuss. Jedes Kapitel wird nach einem allgemeinen Teil durch Bio Basics und „So geht’s“ mit vielen persönlichen Ratschlägen ergänzt. Schon nach wenigen Seiten ist klar: hier meldet sich ein Autor mit viel Praxiserfahrung zu Wort, der sich nicht nur mit (Gemüse)Pflanzen, sondern mit dem Gesamtorganismus Garten (inkl. Boden) auskennt. Die Blütenpflanzen, Schattenstauden und Rosen sind leider exotischer Art, doch die Kapitel „Vielfalt statt Monotonie“, „Wildgehölze“, „Steinreiches Leben“, „Ein Garten voller Leben“ oder „Ziel = ökologisches Gleichgewicht“ schlagen einige Brücken zum Naturgartengedanken. Dieses Buch ist schön geschrieben, hat eine ansprechende Haptik und verrät am Ende, wie man ohne Gärten gärtnert. Wer Karl Ploberger noch nicht kennen sollte, wird ihn spätestens nach der Lektüre dieses Buches sofort und überall wiedererkennen: Genau 33mal (also auf nur 10% der Fotos) wurde der Autor in diesem Werk bei allen möglichen Gartentätigkeiten – in beneidenswert tadelloser Gartenkleidung - abgebildet.

Buchcover von Obstbaumschnitt in Bildern

Riess, Hans Walter

Obstbaumschnitt in Bildern

Verlag: Obst-und Gartenbauverlag
ISBN: 3875960459
Seiten/Umfang: Taschenbuch: 75 Seiten
Erschienen: 2000
Preisinfo: ab 4,60 Euro

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In zweifarbigen Bilder und kurzen Legenden wird der richtige Schnitt von Obstbäumen und Sträuchern anschaulich dargestellt, wobei alles Grundsätzliche, die Techniken und auftretende Probleme besprochen werden. Ein unverzichtbarer Ratgeber im Hosentaschenformat für alle Gärtner, Gartenbesitzer und Naturschützer.

Buchcover von Frühblüher

Rüther, Peter

Frühblüher

Verlag: Verlag Westarp Wissenschaften. Die Neue Brehm-Buecherei Bd. 661
ISBN: 3-89432-916-5
Seiten/Umfang: 136 Seiten
Erschienen: 2008
Preisinfo: 24,95 Euro

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Die neue Brehmbücherei ist bekannt für seröse, wissenschaftlich orientierte Literatur. Dieses Büchlein zählt dazu. Es geht stark auf die Lebensumstände der Zwiebeln und Knollen in unseren Breiten ein: Warum blühen sie in einer so unwirtlichen Zeit? Wie schaffen sie das? Was also ist die ökologische Nische dieser Spezialisten? Die erste Hälfte des Buches beschäftigt sich mit solchen botanischen Grundlagen, was sehr viel mehr Hintergrundwissen liefert als ein Bestimmungsband. Das macht das Buch wertvoll. Der zweite Teil ist dann den einzelnen Arten gewidmet: Dabei geht Peter Rüther weit über unser häufiges Spektrum hinaus. Es gibt eben nicht nur Bärlauch, Märzenbecher und Buschwindröschen, sondern auch Scharbockskraut, Wald-Gelbstern, Sauerklee, Milzkraut, Frühlingshungerblümchen, Waldbingelkraut und Co. Es ist fast so. als befänden wir uns auf botanischer Exkursion. Die Verbreitung der Arten in Natur ist dann auch der Schwerpunkt. Zwar sind der Verwendung im Garten einige Seiten zugedacht, aber da steht wenig hilfreiches. Fotos der Arten hat es auch, aber nicht viele, es ist eben kein Bilderbuch, sondern eines zum Lesen und Vertiefen für botanisch Interessierte. Der Preis ist für diese Art von Präsentation vergleichsweise hoch, aber richtige Frühblüher-Fans wird das nicht abschrecken.

Buchcover von Die schönsten Kiesgärten

Schacht, Mascha / Adams, Katharina

Die schönsten Kiesgärten

Verlag: Callwey Verlag, München
ISBN: 978-3-7667-1985
Seiten/Umfang: 160 Seiten, zahlreiche Fotos
Erschienen: 2013
Preisinfo: 39,95 Euro
Prächtige Gärten mit wenig Aufwand – Gestaltungsideen, Pflege, Pflanzenporträts
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Kiesgärten, das zeigt der Blick in jede Neubausiedlung, liegen im Trend. Doch hierbei handelt es sich, wie Dieter Gaißmaier im Buch zitiert wird, um "Gartenverhinderungsanlagen". Kies als pflanzenfeindliches Mulchsubstrat, der Garten als Wüste. Das meinen die beiden Autorinnen Schacht und Adams sicher nicht, wenn sie die schönsten Kiesgärten vorstellen. Sondern solche, die bewusst gestaltet und angelegt wurden, oft gerade weil sie pflegeleichter und klimaunempfindlicher sind als herkömmliche Staudengärten. Den Zweien gelingt ein perfekter Brückenschlag zwischen den ersten Anfängen mit Beth Chattos Gravel Garden oder Rosemarie Weisse Münchner Westpark (1983) über oder Piet Oudolfs Dutch naturalistischen Wave-Stil Marke Hummelo, Bernd Dittrichs Duft- und Kräutergarten, Petra Pelz’ Werke auf internationalen Gartenschauen, den Schauanlagen von Weihenstephan hin zu Cassian Schmidts Hermannshof in Weinheim. Das Thema ist bunt, vielfältig und überwältigend. Kein Wunder, dass eine Kiesgartenwelle durch Europa rollt. Nach der kompetenten Einführung zeigen sich Gestaltungsideen mit Stauden und Gräsern, Farbe, Formen. Dazwischen eingestreut Porträts bekannter Kiesgartenbesitzer und Einzelthemen wie Sonnenhüte, Iris, Farne, Yucca oder Gräser oder Bambus. Auch in dieser Hinsicht bunt. Bei den Gartenporträts gibt es jeweils einen Pflanzplan der Porträtierten, ansonsten ist der Teil Planung und Anlage wie auch die Pflege kurz gehalten, dennoch zeigen die vielen Bilder und Beispiele zahlreiche Möglichkeiten. Die Pflege beschränkt sich gar auf nur eine Seite. Ich habe nachgedacht, was diese Art Kiesgärten von naturnahen Kiesgärten unterscheidet, wie Naturgärtner sie anlegen. Es sind vor allem vier Dinge: 1. Die weitgehend freiwillige, weil tierökologisch orientierte Beschränkung auf heimische Wildpflanzen statt eines bunten Sammelsuriums pflanzlicher Allerweltskandidaten. 2. Zwar gibt es auch in diesen Kiesgärten Tierleben, doch werden ganze Funktionskreise über falsche Pflanzen, andere Baustoffe und Pflege ausgebremst. 3. Die eher statische Anschauung von Gartenbild und Pflanzen. Man pflanzt mit der Hoffnung, dass alles möglichst lange so bleibt. Kies oder Schotter ohne Null/Feinanteile sind als Mulchschicht gedacht und nicht als sich anbietende Vegetationsschichten oder sogar eigens für Einsaaten spannender Wildblumen als lückenfüllende und -bereichernde Einzelarten. Und 4. schließlich die daraus resultierende und verbundene dynamische Entwicklung, Entfaltung und Veränderung naturnaher Kiesbeete, deren Dynamik uns in all ihren Jahren immer wieder erstaunt und entzückt, verwundern und innehalten lässt. Und deren Pflegemanagement mehr als eine Buchseite Anleitung und Hilfe benötigt. Insofern wäre es wert gewesen, diese dynamische, aus den 1980er Jahren stammende Kiesgartenidee der tierökologisch orientierten Gestalter mit ins Buch aufzunehmen. Das hätte sozusagen der schöpferische Höhepunkt sein können, wobei schöpferisch nicht dem Planer gälte, sondern den Mitwesen, die in genau solchen naturhaften Kiesgärten ein Leben finden wie im Paradies. Schade darum, auch wenn es sonst ein hervorragendes inspirierendes Buch geworden ist.

Buchcover von Schöne Duftpflanzen

Stiglmayer, Jakob

Schöne Duftpflanzen

Verlag: Ulmer Verlag
ISBN: 3800165740
Seiten/Umfang: Gebundene Ausgabe
Erschienen: 1995
Preisinfo: ab 9,00 Euro

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Dieses schöne Buch mit vielen Fotos und Zeichnungen ist mehr als eine Aufzählung von Duftpflanzen, denn es beschreibt nicht nur ausführlich die Wirkung der Duftstoffe auf den Menschen und ihre Eigenschaften und industrielle Verwendung, sondern gibt zahlreiche Gestaltungsanregungen mit Duftpflanzen für den Garten. Dazu gehören auch Gartenteile wie z.B. Teich und Schatten, denen wir die Eignung für Duftpflanzen auf Anhieb nicht zugetraut hätten. Man kann problemlos seinen ganzen Garten mit Duftpflanzen gestalten, einschließlich Wege, Terrasse und Balkon und sogar für drinnen gibt es geeignete Arten und Sorten. Im Anhang werden viele Duft-, Kräuter- und Blindengärten sowie Bezugsquellen für Duftpflanzen genannt.

Buchcover von Das Kosmos-Handbuch Rosen

Throll, Angelika / Wolff, Jürgen

Das Kosmos-Handbuch Rosen

Verlag: Kosmos Verlag, Stuttgart
ISBN: 3-440-09847-8
Seiten/Umfang: 254 Seiten, über 800 Farbfotos und Zeichnungen
Erschienen: 2004
Preisinfo: 24,90 Euro

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Mit Rosenbüchern könnte man ohne Schwierigkeiten einen Meter Buchregal füllen. Doch dieses ist anders. In zweierlei Hinsicht: Erstens vereint es die europäischen Rosenzüchter und Experten in einem Buch - für gewöhnlich schreibt jeder sein eigenes und vermeidet den Blick auf die Schöpfungen der Konkurrenz. Durch Zusammenarbeit mit dem Bundessortenamt findet sich in dem Buch ein hervorragender Überblick über die wirklich guten, robusten und gesunden Sorten für den Garten - angefangen von Beetrosen über Edelrosen, Strauch- und Kletterrosen bis hin zu Zwergrosen - insgesamt 550 durchaus konventionelle Sorten mit keinem oder wenig Hauch von Natürlichkeit. Das also wäre so weit nicht unbedingt eine Rezension in einem Naturgarten-Rundbrief wert. Aber jetzt kommt zweitens: Naturgarten-Autor Reinhard Witt stellt im letzten Kapitel 48 heimische und naturnahe Wild- und Gartenrosen vor, viele davon erstmals mit Bild in einem Buch. Darunter fallen solche Schönheiten wie Rosa alba "Semiplena", Rosa aunieri, Rosa pimpinellifolia "Glory oft Edzell". Auch die Produzenten solcher naturnaher, von heimischen Wildrosen abstammender Sorten werden genannt.

Buchcover von Zauberhafte Blumenzwiebeln

Vleeschouwer, Olivier de

Zauberhafte Blumenzwiebeln

Verlag: Delius Klasing Verlag, Bielefeld
ISBN: 3768817288
Seiten/Umfang: 160 Seiten, 210 Fotos
Erschienen: März 2006
Preisinfo: ab 7,99 Euro

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Ein neues Buch über Blumenzwiebeln. Diesmal von einem französischen Autor. Vom Äußeren perfekt gemacht, mit pfiffigen Fotoideen und eindrucksvollen Pflanzenbildern von Joelle Carolin Mayer und Gilles Le Scanff. Die Einführung ins Thema (Typologie, Pflanzung, Kauf, Boden, Krankheiten) bringt auch Anfänger in Schwung, das wesentliche aber sind die vielen Porträts der Arten. Mit zahlreichen wundervollen Aufnahmen werden einem Zwiebeln, Knollen und ihre Verwandten näher gebracht. Darunter sind allerdings nicht alle der heimischen bzw. mitteleuropäischen Frühblüher und dafür sehr viel mehr von Zuchtformen und ihrer Sorten, die kaum in naturnahe Gärten passen. Also für Naturliebhaber nur von begrenztem Wert. Trotzdem allein wegen der anmutigen Fotos ein Buch, das ich gerne im Regal stehen habe, um immer mal wieder hineinzublättern und nach einer bestimmten Art oder Sorte zu schauen.

Buchcover von Zwiebelpflanzen für den Garten

Wendebourg, Tjards

Zwiebelpflanzen für den Garten

Verlag: Ulmer Verlag, Stuttgart
ISBN: 3800144212
Seiten/Umfang: 96 Seiten, 70 Fotos
Erschienen: 2004
Preisinfo: ab 3,97 Euro

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Tjards Wendebourg ist vielen als Zwiebelexperte und außerdem Redakteur der Zeitschrift Deutscher Gartenbau bekannt. In diesem Werk hat er seine intensiven Kenntnisse der Materie umgesetzt. Das Buch fehlte. Sowohl in Gärten wie in der Literatur. Bislang gab es wenig Brauchbares von den Verlagen über Zwiebeln und Knollen, die leicht verwildern können und für Naturgärten geeignet seien. Entsprechend wenig werden und wurden die Arten verwendet. Wendebourg stellt die meisten davon kompetent und zumeist aus eigener Erfahrung vor. Das Buch spannt einen Bogen von den Groß- über die Kleinblumenzwiebeln zu den Knollen und Rhizompflanzen und stellt dabei die Ansprüche der Arten ausführlich vor. Vielfach gibt es ausgezeichnete Fotos in ihrer passenden, der natürlichen Gartensituation. Auch die Planung und die Pflege kommen nicht zu kurz. Wer dieses Büchlein aufmerksam liest, wird viele Ideen bekommen, wie er seinen Garten verschönern könnte. Dabei sollten wir aber sagen, das das Reich der Zwiebeln nicht nur aus heimischen Arten bzw. Sorten besteht, sondern eben auch die eingeführten und für die Verwilderung in unserem Klima geeigneten Arten umfasst. Doch das ist gut so, allein mit den heimischen Arten verzichten wir auf vieles, was dennoch wunderbar naturnah ist. Außerdem ist es für viele Arten fraglich, wie "weit" sie heimisch sind, weil der Mensch schon Jahrhunderte mit diesem Zwiebeln experimentiert und sie vielfach auch in Natur oder den Siedlungsraum ausgewildert sind.