Hinweis

Bauen + Technik

737061_0049_web2.jpgNaturgärten sind immer noch die Ausnahme in einer Welt, in der Exotisches oft mehr zählt als Heimisches, Fremdes mehr als Eigenes.

Naturnahe Gärten unterscheiden sich von herkömmlichen Anlagen vor allem in der Bodenvorbereitung und Bodenbearbeitung, durch Baustoffe und Bauwerke sowie durch Pflanzen, Zäune und anschließender Pflege.
Offene Formen, weiche Linien, natürliche und vielfältige Pflanzungen und Naturbaustoffe erwecken den Eindruck von Lebendigkeit. Mit ein wenig Arbeit und Sachverstand könnte auch aus Ihrem Garten ein naturnaher Garten entstehen.

 

 

Naturnahe, seilunterstützte Baumpflege

Können Sie sich vorstellen, als Baum in unseren Städten zu leben? In unserer „Autobezogenen“ Gesellschaft sicherlich keine leichte Aufgabe. Aus Gründen der Verkehrssicherheit oder Ästhetik greift die Baumpflege in die Souveränität der Bäume ein, um sie den menschlichen Bedürfnissen und Ansprüchen anzupassen. Als baumfreundlichste Variante wird die Seilunterstützte Baumpflege vorgestellt, eine Klettertechnik mit besonderem Verständnis für das Lebewesen Baum.

 

Bauschutt als Baustoff?

Bauschutt und Recyclingmaterialien sind ideale Baustoffe für Naturgärten oder naturnahe Anlagen im öffentlichen Grün. Sie können für Trockenstandorte, Wildblumenbeete, Trockenmauern oder als Unterbau für Hügel und Wege verwendet werden.

 

Bauschutt als naturnahes Gestaltungselement in Holland - Alternativen zum Naturstein

In Holland gibt es nur geringe Natursteinvorkommen. Deshalb greift die vorherrschende Bauweise (zu) oft auf Betonelemente zurück und versiegelt die Landschaften. Wer sich damit nicht anfreunden möchte, kann die Flächen entsiegeln und den Bauschutt zweckentfremdet verwenden: z.B. für eine Ökokathedrale, einen Schmetterlingshügel, eine Insektenmauer, einen Fledermauskeller oder.....

 

Baustoffe und Bauwerke im naturnahen Grün.

Im naturnahen Gartenbau wird gern der Baustoff "Stein" eingesetzt. Sachkenntniss ist jedoch erforderlich, damit dauerhafte Bauwerke wie Untergrund, Tragschichten, Deckschichten, feste Beläge sowie Treppen und Mauern entstehen können.

 

Betongärtner oder Naturgärtner?

Treppen, Trockenmauern oder Wege und Plätze sind im naturnahen Gartenbau nicht nur Bauwerke, sondern auch Lebensräume für Flora und Fauna. Alternatve Baustoffe erfüllen hervorragend die an sie gestellten Nutzungsansprüche und werden gern verwendet.

 

Einfache Bodenuntersuchung zur Beurteilung des Standortes

Der Boden ist ein wichtiger Standortfaktor für unsere Pflanzengesellschaften. Grundlagen aus der Bodenkunde sowie einfache Verfahren zur Bestimmung von Bodenart, Kalkgehalt, pH-Wert und Humusgehalt werden vorgestellt.

 

Holz als Naturspielgerät

Holz ist ein idealer Baustoff, um Lebensräume mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu gestalten. Offene Spielstrukturen sind besonders wertvoll - nicht vorgeben sondern anbieten ist das Ziel. Je nach Bauelement ist auf die richtige Holzart und fachgerechte Bearbeitung zu achten.

 

Baumaterial Sand und Kies

Sand und Kies sind kostengünstige und optimale Baumaterialien: Sie lassen sich gut verbauen, ergeben wunderschöne Wildblumenbeete und sind hervorragend für unterschiedliche Einsatzgebiete geeignet.

 

Baumaterial Schotter und Steine

Eine bunte Materialmischung aus Schotter und Steinen wird gern für Natur-Erlebnis-Räume verwendet. Diese Rohstoffe ermöglichen Kreativspiele der Kinder und die Anlage von Rückzugsräumen und herrlichen Pflanzenstandorten.

 

Torffreie Substrate

Naturgärtner fragen sich immer wieder, wie sie Torf in ihren Substraten und Topferden ersetzen können und welche Eigenschaften die Torfersatzstoffe haben. Dieser Beitrag gibt einen kurzen Überblick.

 

Trockenmauern - Lebensraum in der dritten Dimension

Zahlreiche heimische Wildpflanzen haben sich am Naturstandort auf Trockenmauern spezialisiert. Auch im Naturgarten sind diese Hangbefestigungen beliebt und können mit vielen Wildpflanzen bepflanzt werden.

 

Trockenmauern - Mauern schaffen Erlebensräume

Trockenmauern im Naturgarten sind offene Lebensräume und halten die Verbindung zur Erde. Einseitig oder zweiseitig gebaut, sind sie in jedem Fall extrem vielfältig. Damit sie nicht einstürzen, sollten ein paar Grundregeln beachtet werden.

 

Wege und Plätze

Gehwege, Fahrwege und Parkplätze müssen nicht zubetoniert oder asphaltiert werden. Unterschiedliche Baumaterialien stehen für naturnahe Wege und Plätze zur Verfügung, Ritzen und Wegränder bieten Raum für viele Wildpflanzen.